Mit der Kolonisierung wird aus einer einzelnen Welt ein wachsendes Imperium. Neue Planeten liefern zusätzliche Produktion, Baufläche und operative Standorte. Jede Kolonie benötigt jedoch Investitionen, weshalb die schnellste Expansion nicht automatisch die stärkste ist.
Wann sollte man kolonisieren?
Die Heimatwelt sollte stabil genug sein, dass Kolonieschiff und Startausbau nicht alle anderen Projekte stoppen. Zu frühe Expansion verteilt Rohstoffe auf mehrere schwache Welten; zu spätes Kolonisieren verschenkt mögliche zusätzliche Produktion.
Anforderungen und Kosten
Das Kolonieschiff benötigt Schiffswerft 4 und Impulstriebwerk 3. Es kostet 10.000 Metall, 20.000 Kristall und 10.000 Deuterium und wird nach erfolgreicher Kolonisierung verbraucht.
Planetenlimit
Die Grundregel lautet 9 + Stufe der Kolonisierungstechnologie + zusätzliche Planetenslots. Aktive Kolonisierungsmissionen reservieren ebenfalls Kapazität.
Welche Position ist sinnvoll?
Für viele Felder sind die Positionen 6–9 statistisch interessant; Position 8 besitzt im Durchschnitt 204 Felder. Trotzdem zählen auch Temperatur, Energie, Deuterium und Entfernung zu bestehenden Welten.
Felder und langfristiger Ausbau
Jedes Gebäude benötigt Platz. Große Welten bieten mehr Freiheit für Minen, Lager und Infrastruktur, insbesondere wenn sie zu wichtigen Wirtschaftszentren werden sollen.
Temperatur, Energie und Deuterium
Warme Planeten können für Sonnensatelliten attraktiv sein, kalte Welten für eine stärkere Deuteriumausrichtung. Dadurch können verschiedene Kolonien unterschiedliche Aufgaben übernehmen.
Kolonisierung Schritt für Schritt
- Freies Planetenlimit prüfen.
- Position und Rolle auswählen.
- Kolonieschiff und Startressourcen vorbereiten.
- Kolonisierungsmission senden.
- Produktion und Energie aufbauen.
- Die junge Kolonie durch Transporte unterstützen.
Neue Kolonie entwickeln
Beginne mit einer funktionierenden Wirtschaft. Erst wenn Produktion und Energie stabil sind, sollte die Welt stärker spezialisiert werden.
Spezialisierung
Eine Welt kann Wirtschaftszentrum sein, eine andere Deuterium liefern und eine dritte als Logistik- oder Flottenstandort dienen. Nicht jeder Planet muss alles gleich gut können.
Kompakt oder verteilt?
Nahe Welten vereinfachen Transporte, entfernte Kolonien vergrößern den strategischen Radius. Eine gemischte Struktur verbindet beide Vorteile.
Häufige Fehler
- Keine Startressourcen vorbereiten.
- Position ohne geplante Rolle wählen.
- Zu viele junge Kolonien gleichzeitig gründen.
- Temperatur und Felder ignorieren.
- Logistik unterschätzen.
Wichtige FAQ
- Kolonisierung eines Planeten
- Planetenpositionen 1–15
- Temperatur, Deuterium und Satelliten
- Planetenfelder
Zwei mögliche Kolonien vergleichen
Vergleiche nicht nur Felder. Prüfe auch Temperatur, Entfernung zu bestehenden Welten, Transportdauer und geplante Aufgabe. Ein etwas kleinerer Planet kann strategisch wertvoller sein, wenn er die Logistik verbessert oder eine fehlende Rolle im Reich übernimmt.
Die Unterstützungsphase
Eine junge Kolonie muss nicht sofort unabhängig sein. Transporte aus etablierten Welten können die ersten Minen, Energie und Lager beschleunigen. Gleichzeitig sollte die Unterstützung begrenzt bleiben, damit die Heimatwelt wichtige Forschung oder Flottenprojekte weiter finanzieren kann.
Wann ist die nächste Kolonie sinnvoll?
Warte nicht zwingend, bis die vorherige Welt vollständig entwickelt ist. Entscheidend ist, ob das Reich eine weitere Startphase finanzieren kann, ohne mehrere wichtige Projekte gleichzeitig auszubremsen. Wenn die letzte Kolonie bereits einen Teil ihrer Entwicklung selbst trägt und genug Transportkapazität vorhanden ist, kann die nächste Expansion sinnvoll werden.
Kolonien systematisch vergleichen
| Faktor | Auswirkung | Besonders wichtig bei |
|---|---|---|
| Felder | Langfristiger Bauplatz | Wirtschaftszentrum |
| Temperatur | Energie- und Deuteriumprofil | Spezialisierung |
| Entfernung | Flugzeit und Logistik | Häufigen Transporten |
| Lage im Reich | Reichweite und Verwaltung | Kompakter oder verteilter Expansion |
Eine große Welt ist nicht automatisch die beste Wahl. Eine kleinere, aber strategisch gut gelegene Kolonie kann für Logistik oder Flottenoperationen wertvoller sein.
Wie geht es weiter?
Nach der ersten Kolonie werden Logistik, Forschung und Flotte zu gemeinsamen Systemen des gesamten Reiches.